Motivation & Unterbewusstes

  1. Was ist Ihre Motivation? Was ist Ihr „Warum“?
  2. Was wollen Sie wirklich-wirklich-wirklich?

Genau so formuliere ich die Fragen in meinen Büchern immer wieder. Was ist Ihr „Warum“ und was wollen Sie wirklich-wirklich-wirklich?

Nur wenn man weiß, warum und was man wirklich-wirklich-wirklich will und dieses Ziel verbalisiert und vor Augen hat, ist man in der Lage, dieses Ziel zu erreichen.

Wohin möchten Sie in den Urlaub fahren? Dahin, wo es schön ist! Wenn Sie mit dieser ungenauen Vorstellung eine Reise buchen möchten, dann wird das Ergebnis höchstwahrscheinlich nicht das sein, was Sie wirklich-wirklich-wirklich wollen.

Stattdessen sollten Sie eine Vorstellung davon haben, wie genau Ihr Urlaub aussehen soll. Welches Land? Meer? Berge? Vielleicht ein Hotel mit Meerblick? 3, 4 oder 5 Sterne? Gutes Essen? Vielleicht All Inclusive? Mit Familienunterhaltung? Oder Ausflugsangeboten? Und so weiter.

Erst wenn man genau weiß, was man wirklich-wirklich-wirklich will, kann man „es“ buchen und erreichen.

Dabei spielt es für Ihren Erfolg eine extrem große Rolle, ob Sie eine intrinsische Motivation verspüren oder ob ihre Motivation extrinsisch „gesteuert“ wird. Wenn Sie aus sich heraus z.B. unbedingt ein Spiel gewinnen wollen, werden Sie bis zur letzten Sekunde kämpfen, um dieses Ziel zu erreichen.

Wenn jedoch nur die Begleitumstände und Rahmenbedingungen einen Sieg „erwarten“, werden womöglich genau die 1-2% fehlen, die den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.

Und damit sind wir beim entscheidenden Punkt, der einen Gewinner von einem Nicht-Gewinner unterscheidet.

Das Unterbewusste

Häufig wird von Unterbewusstsein gesprochen, ich selbst tue das häufig auch. Richtiger wäre es jedoch vom Unterbewussten zu sprechen, also ohne „sein“. Mit dem Wort „sein“ bringt man überwiegend etwas „eigenständig Bewusstes“ in Verbindung, was gerade beim Unterbewussten nicht der Fall ist.

Das Unterbewusste steuert aber nahezu Ihr ganzes Leben. Es erscheint mir dementsprechend sehr sinnvoll, das Unterbewusste genau zu betrachten.

Als erstes betrachten wir die Begriffe Unterbewusstes und Unbewusstes. Der Unterschied ist, dass wir auf unser Unbewusstes willentlich so gut wie keinen Zugriff haben. Die meisten lebensnotwendigen Funktionen laufen komplett unbewusst ab. So steuern wir bewusst z.B. weder unseren Blutdruck, noch unseren Hormonspiegel.

Das Unterbewusste ist umfasst demgegenüber alle Vorstellungen, Erinnerungen, Eindrücke, Motive, Einstellungen und Handlungsmotivationen. Unterbewusst steuern diese Elemente unserer Psyche unser tägliches Verhalten, Fühlen und Denken.

Das Unterbewusste hat darüber hinaus die Aufgabe, die Dinge wahrzunehmen, die wir bewusst nicht vollständig aufnehmen „können“. Die Zahl der Eindrücke, die uns in jedem Moment erreichen, z.B. visuell und akustisch, z.B. Farben, Formen, Bilder, Töne, Geräusche und Stimmen, aber auch haptische Reize, wie z.B. Berührungen, ein kalter oder warmer Luftzug, Schmerzen usw., dazu Gerüche, Empfindungen u.v.m., kann von uns nicht bewusst verarbeitet werden.

Wenn man nun weiß, dass das Unterbewusste für einen Großteil unseres Lebens und insbesondere auch für unsere Motivation, etwas zu tun oder erreichen zu wollen, verantwortlich ist, dann liegt es nahe, genau hier anzusetzen.

… und genau dies ist die Aufgabe und Herangehensweise von DER COUNSELOR.